PANIC SHACK klingen wie eine Flaschenpost voller Konfetti: laute Gitarren, federnde Bassläufe, treibendes Schlagzeug und mehrstimmige Shouts, die Humor und Wut gleichermaßen tragen. Aus der Absage an elitäre Szenekodexe entsteht ein Sound, der Spaß und Angriffslust verbindet. Die Songs wirken wie Gespräche unter Freundinnen, direkt, witzig, manchmal zynisch, immer nah am Alltag. Themen reichen von Dating Apps und fehlenden Taschen bis zu Body Image und übergriffigem Verhalten. Die Energie bleibt hoch, die Refrains sitzen, die Choreografie im Kopf passiert von selbst. Auf dem selbstbetitelten Debüt weiten sie ihren rohen Punk zu einem volleren Klangbild mit Harmonien, Synths, elektronischen Farben und sogar einer Trompete. Produzent ist Ali Chant. Das Album fühlt sich an wie eine einzige Nacht: Stimmengewirr, Gläserklirren, die erste Euphorie, dann der Rausch, am Ende Sonnenaufgang und eine Liebeserklärung an die eigene Gang. Der Klebstoff heißt Freundschaft, die Musik klingt nach Party und Zusammenhalt, nach Chaos mit Herz.