Die kanadische Komponistin, Geigerin, Pianistin und Sängerin AMBRE CIEL erschafft weit atmenden, detailreichen Art-Pop. Ihre auf Französisch und Englisch gesungenen Stücke verweben impressionistische Farbigkeit à la Debussy und Minimalismus (Philip Glass, Steve Reich) mit zeitgenössischen Referenzen wie Agnes Obel, Patrick Watson oder JFDR. Im Zentrum stehen Streicher, Klavier und ihre klare Stimme; Elektronik setzt feine Akzente. Ihr Debüt »still, there is the sea« entstand in einer Phase der Zurückgezogenheit in Montréal – als Suche nach Stille und als Versuch, eine innere Klangwelt zu formen. Ein wiederkehrendes Wasser-Motiv hält die Stücke zusammen: Spiegelungen, zyklische Bewegung, Wetter- und Naturklänge – Musik als Raum, in dem diffuse Emotionen Form annehmen. Produziert von AMBRE CIEL selbst, mit Pietro Amato (Co-Produktion) und Owen Pallett (Orchesterberatung), eingespielt u. a. mit dem FAMES Skopje Studio Orchestra. Beim Popsalon öffnet Ambre Ciel diese Welt auf der Bühne: reduzierte Eleganz, atmende Arrangements, präzise Emotionen – Musik, die leise beginnt und lange nachhallt.